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Monate ist es nun her, dass ich hier oder in meinen Projekten aktiv war. Und es gibt gute Gründe dafür. Den Allrounder Covid möchte ich noch nicht einmal anführen, obwohl er gewiss einer der Auslöser gewesen ist, der uns zu einschneidenden Veränderungen geführt hat.

Unser Umzug nach Frankreich ist zumindest im Gröbsten abgeschlossen, sodass wir nun beginnen uns dort einzurichten und das alte Haus in neuen Glanz zu bringen.


Für mich hießen die Lebensveränderungen der letzten Monate auf Kreativität im Geistigen zu verzichten, um mich in handwerklichen und rein praktischen Belangen zu beweisen.

Und fürwahr, das hat mich wirklich herausgefordert – und tut es noch.

Doch langsam zerren meine geliebten Protagonisten der letzten Galaktischen Reisen – der Dschar-Trilogie – an mir und wollen, dass ich aufkläre, wie es mit Captain Brendan, Green und den übrigen Crewmitgliedern der Chrysanthemia weitergeht.


Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so bald und so gerne mit dem Gedanken befasse, die Galaktischen Reisen fortzuführen. Nachdem ich einen vorerst letzten Ausflug ins Fantasy-Genre unternommen und im Mai diesen Jahres die Øost-Saga veröffentlicht habe, merke ich doch sehr, wie es mich in den Weltraum zieht. Zurück zur Science-Fiction. Obwohl ich in der Fantasy meinen Ursprung habe, schlägt das Autorenherz in mir für die berühmten unendlichen Weiten.


Vor den Umbrüchen in meinem Privatleben, insbesondere die örtlichen Veränderungen, arbeitete ich bereits an zwei Projekten, zu denen ich jedoch noch nicht viel sagen kann. Gleichzeitig jedoch reifte die Idee, die Galaktischen Reisen, deren Universum solch mannigfaltige Möglichkeiten bietet, in eine weitergehende Serie zu führen, deren Abschluss durchaus in den Sternen stehen darf. Denn ich plane auch kleinere Geschichten und Abenteuer, die unabhängig voneinander ihre Spannung entfalten, aber in den bekannten Sphären der Pegaren handeln. Ob ich dabei ausschließlich die Crew der Chrysanthemia in den Mittelpunkt stelle, bleibt offen. In jedem Fall werde ich mit ihr beginnen.


Und somit wird mein nächstes Buch sich an die Dschar-Trilogie anschließen.

Ich freue mich auf die liebgewonnenen Protagonisten, wenngleich es Zeit braucht, bis ich wieder die Tinte aufs Papier werfe und mich in der Schwärze des Weltraumes verirre. Zuallererst sollte ich vielleicht damit beginnen, meinen Schreibtisch aufzubauen. Dann wird es schon gehen.


Soweit die Aussichten.


O. E. Wendt